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Konrad Meckerbär und das Weihnachtsfest

Konrad war einer der brummigsten Bären auf der ganzen Welt. er wohnte allein in seiner Höhle und meckerte an allem herum. Er nörgelte, stänkerte und zänkerte, besonders über seine Nachbarn, die Familie Bär von nebenan. Sie war zu laut, zu gross, zu frech, zu breit, zu dick, zu weit. Und Konrad meckerte. So wurde er von allen nur der Meckerbär genannt. Wie jeden Tag schaute Meckerbär auch heute auf seinen Abreisskalender. Dezember! Der Dezember war schrecklich. Die Kinder der Familie Bär schrieben Wunschzettel und wetzten sich die Nasen blank an den Fensterscheiben, um wenigstens ein Fitzelchen vom Christkind zu sehen. Alles war geschmückt, strahlte und leuchtete. Meckerbär wischte sich schon beim Gedanken daran die Stirn: Schrecklich, wenn alle sich die hand gaben, sich freuten und sangen, und Familie Bär tanzte sogar um den Weihnachtsbaum. Einfach dumm. Meckerbär wurde beim Gedanken daran schon böse. Da hatte Meckerbär eine Superidee. Er beschloss, Weihnachten zu klauen. Erst mal klaute er alle Zettel von seinem Kalender. Er wollte ausserdem Geschenke klauen und Weihnachtsbäume und Kerzen und Lachen und Freuen. Alles – Ratzfatz! Er begann, einen Ganz zu graben, zur Familie Bär. Durch den könnte er alles stibitzen, ohne dass es jemand merken würde. Beim Graben hörte er Klein-Lena. Seit Wochen spielte sie „Stille Nacht“ auf ihrer Flöte. Er würde auch die Noten klauen. Dabei war Lena noch die netteste. Meckerbär grub weiter. Jeden Tag ein Stück. Da fragte ihn doch Lena zwei Wochen vor Weihnachten: „Konrad, willst du mit uns Weihnachten feiern?“ Er schüttelte energisch den Kopf: „nein. Ganz bestimmt nicht!“, meckerte er Lena an. Er wollte Weihnachten klauen. haha! Aber das war noch supergeheim. Klein-Lena lief erschrocken zu ihrer Mama: „Warum ist der so?“ Bärenmama sagte: „Ach, er hat so viel schlimmes in seinem Herzen gesammelt. So ein Herz ist dunkel und kalt und vielleicht“, sie zögerte, „ist es einfach viel zu klein.“ „Und wenn ein Fitzelchen Licht hineinkäme?“, fragte Lena. Bärenmama schüttelte den Kopf. „Er hat sein Herz verschlossen und zugeschnürt, damit keiner herankommt.“ „Dann muss man die Schnur mit einer Schere aufschneiden“, flüsterte Lena. Sie hatte sofort einen Plan im Kopf. Sie wollte einen Gang graben zu Meckerbär. Und der Weihnachtsduft würde sein Herz aufweichen, mit einer grossen Schere würde sie schnippschnapp das Band um Meckerbärs Bärenherz durchschneiden. Sie fing an zu graben. Jeden Tag ein Stück. Und sie grub immer weiter und von morgens bis abends an ihrem Gang zu Meckerbärs Höhle. Als plötzlich das Weihnachtsglöckchen erschallte und alle sich um den Weihnachtsbaum versammelte, war sie mit dem Weg fast durch. So weit war der Weg gar nicht gewesen. Sie hatte schon Licht gesehen und den traurigen Meckerbär durch in winziges Loch erspäht. Aber ganz durch war sie noch nicht. Und das war auch gut so, denn Meckerbär sollte ja noch nichts merken. Meckerbär auf der anderen Seite hatte beim Graben auch schon Licht gesehen. Wenn es drüben still würde, würde er herüberkriechen und das ganze Weihnachtsfest klauen. Einfach ratzfatz. Als bei Familie Bär alle sangen und sich die Hand gaben, die Kinder jubelten und spielten, legte Meckerbär seinen Kopf in das Loch des Ganges. Er musste ja hören, wenn es drüben still würde. Aber es wehte so warm durch das Loch. Und bei ihm war es so kalt. Und die Bären drüben klangen so glücklich. Und bei ihm war es so einsam und leer. Und er liess seinen Kopf einfach in dem Eingang des Ganges liegen. Er musste ja aufpassen. Und ein bisschen Wärme und Glanz kamen zu ihm gekrochen. Er lag und lauschte den Weihnachtsliedern und fühlte sich wohler und wohler. Drüben wurde es irgendwann still. Und als schliesslich alle Lichter ausgingen, als alle schon in die Betten gekrabbelt waren, da wollte Lena eben noch zu dem einsamen Meckerbär hinüberschielen und vielleicht das Band zerschneiden. Ihr Herz klopfte….. Und als sie nun in der Höhle von Meckerbär ankam, sah Lena ihn mit geschlossenen Augen, zufrieden und ruhig in seinem Höhleneingang liegen. Lena war fast erschrocken. Wie von selbst tastete sie sich heran, berührte vorsichtig die Bärenschnauze, ging mit den Fingern langsam darauf spazieren. Und ob Meckerbär träumte oder ob er Lena trotz der geschlossenen Augen sah, auf einmal lächelte er, und sein Herz erfüllte sich mit Wärme. „komm ins Weihnchtszimmer“, hörte er eine Stimme sagen und er kroch langsam hinüber – fast wie im Traum. Und er klaute nicht das Weihnachtsfest, und Lena musste nicht das Band um sein Herz zerschneiden. Es war schon gerissen, weil sein Herz gewachsen war, wohl um drei Nummern grösser war es jetzt. Und wenn du einmal einen Bären triffst, oder jemanden, der immer meckert, dann lade ihn zum Weihnachtsfest ein oder schick ihn zu Lena. Die erweitert jedes Herz!
4.1.10 23:46


Politiker

Zwei Politiker auf dem Weg zu einer Sitzung: "Was sagten Sie neulich in Ihrer Rede zur Rentenreform?" "Nichts." "Das ist mir klar, aber wie haben Sie es formuliert?"
5.1.10 00:20


Ich habe immer gefunden, daß Türen, durch welche ich gehen soll, sich mir von selbst öffnen. Gewaltsam durchzudringen ist mir nie gut bekommen. (Robert Wilhelm Bunsen)

5.1.10 15:16


Warum sich das Leben lohnt

Eine Gräfin, die sehr alt wurde, weil sie eine Lebensgeniesserin war, verliess nie das Haus, ohne zuvor eine Handvoll Bohnen einzustecken. Sie tat dies nicht etwa, um die Bohnen zu kauen, schon gar nicht, um sie irgendwo einzupflanzen. Nein, sie nahm sie, um so die schönen Momente des Tages bewusster wahrzunehmen, und um sie besser in Erinnerung behalten zu können. Jede positive Kleinigkeit, die sie tagsüber erlebte: zum Beispiel einen fröhlichen Klatsch auf der Strasse, das Lachen eines Kindes, ein köstliches Mahl, eine fantasievoll gekleidete Frau, einen schattigen Platz in der Mittagshitze, einen rücksichtsvollen Mitmenschen; für alles, was die Sinne erfreute, liess sie eine Bohne von der linken in die rechte Jackentasche wandern. Manchmal waren es gleich zwei oder drei. Abends sass sie dann zu Hause und zählte die Bohnen aus der linken Tasche. Sie zelebrierte diese Minute und lauschte dabei zu inniger Musik. So führte sie sich vor Augen, wie viel Schönes ihr an einem Tag widerfahren war und freute sich. Und sogar an einem Abend, an dem sie nur eine Bohne zählte, war der Tag gelungen – hatte es sich zu leben gelohnt. Verfasser unbekannt
7.1.10 13:54


Ein Liebesbrief

9.1.10 16:18


Der Sorgensack

Eines Tages wurde einer Frau ihr Sorgensack zu schwer, sie schien fast darunter zu zerbrechen. Sie wusste nicht mehr, wie sie es schaffen sollte, ihn weiter zu tragen. Irgendwann hatte sie von einer Stelle tief im Wald gehört, an der es eine verschlossene Höhle gab, in der man unter bestimmten Voraussetzungen seinen Sorgensack loswerden konnte. Heimlich machte sie sich auf den Weg. Nach nicht allzu langer Zeit fand sie den Ort. Vor der Höhle saß ein alter Mann, der sie freundlich willkommen hieß. "Ich möchte hier bei dir meinen Sorgensack loswerden " bat sie ihn. Er schaute sie eindringlich an: "das möchten viele, und das können sie hier auch tun. Aber es gibt eine Bedingung; in diesem Raum stehen viele Sorgensäcke, und du kannst deinen nur loswerden, wenn du ihn gegen einen anderen umtauschst". Die Frau willigte ein, und der Alte führte sie in ein riesiges Gewölbe. Erleichtert stellte sie ihren Sorgensack ab. Dann versuchte sie, ihn gegen einen passenden einzutauschen. Eilig rannte sie von Sack zu Sack und schaute hinein. Enttäuscht band sie jeden schnell wieder zu. Nach langem Suchen schlich sie zu ihrem Sack zurück, packte ihn wieder auf die Schultern und verließ nachdenklich den Raum. Ihr Sorgensack schien ihr plötzlich so leicht, dass sie ihn gar nicht mehr auf ihren Schultern spürte und sie ging leichtfüßig und guten Mutes davon. Und jedem, den sein Sorgensack fast zu erdrücken schien, erzählte sie von ihrem Erlebnis .
21.1.10 23:49


Man muß etwas wirklich ernstnehmen, wenn man irgendein Vergnügen am Leben genießen will.

(Oscar Wilde)

24.1.10 22:28





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